
By: Dr. Chandra Shekhar Gupta

Botanischer Name–Crocus sativus
Familie–Iridaceae (Schwertlilienewächse)
NAMEN:
Ayurvedisch–Kumkuma, Rudhira, Vadrika, Kashmira, Kaashmiraka Agnishikhaa
(Charaka, Sushruta), Ghusrrn, Rakta, Vaalhika, Kshataja, Keshara.
Unani–Zaafraan
Englisch–Saffron
Hindi–Kesar
Urdu-Zafran
Verwendete Teile-Blütenstempel

Safran ist ein aromatisches und dem Gewicht nach teures Gewürz. Es ist als "König der Gewürze" und als "rotes Gold" bekannt. Man nutzt es zum Kochen, Färben, in der Medizin, in Kosmetika und für andere Zwecke. Die Pflanze ist in Südostasien beheimatet. Der genaue Urpsrung von Safran ist unbekannt, man vermutet jedoch Kleinasien als die Heimat von Safran, da das Gewürz dort seit Langem kultiviert wird und daher auch bis nach China und Japan weit verbreitet wurde.

Safran war wahrscheinlich schon den Zivilisationen von Babylon und Assyrien bekannt, da der Name krokos weiter zurückreicht. Safran wurde ursprünglich aus den getrockneten Blütenstempeln wilder Pflanzen, der Crocus Cartwrightianus, gewonnen und schon die Phoenizier handelten mit ihm. Auch die Perser, Griechen und die Römer schätzten das Gewürz und verwendeten es als Farbstoff und Speisegewürz. Des Weiteren beduftete man mit Safran Bäder, Häuser und sogar Tempel. Damals diente Safranextrakt auch als medizinisches Narkotikum.
Safrann wurde im frühen Hebräisch carcom genannt. Im medizinischen Glossar Bhavaprakasa in Sanskrit heißt es kunkuma. Viele Male wird es auch im Ain-i-Akbari von 1590 a.C. erwähnt. Der Iran ist seit Zeiten des persischen Kaiserreichs der Hauptproduzent von Safran und exportierte diesen schon zu Zeiten der chinesischen Yuen Dynastie (1280-1368 a.C.); damals nannte man Safran in China sa-fa-lang.

Die Expansion der Araber entlang der Mahgrebregion im 9. und 10. Jahrhundert, und später auch entlang der iberischen Halbinsel, brachte die Pflanze zwangsläufig nach Spanien und Portugal; beide Länder sind die beiden Hauptanbauer in Europa. In diesem beiden Ländern bezeichnet man Safran als Alicante oder Valencia crocus. Aufzeichnungen zeigen, dass Safran in Spanien schon im 9. Jahrhundert kommerziell angebaut wurde. In Deutschland und Frankreich wurde Safran ab dem 12. Jahrhundert angebaut. Die Kultivierung der Pflanze war schon damals derart bedeutend, dass das Verfälschen ihrer Art im 15. Jahrhundert hart bestraft wurde. Fälscher wurden entweder verbrandt oder lebendig begraben!




Autor: Dr. Chandra Shekhar Gupta
Senior Research Fellow
Plant Quarantine Division
National Bureau of Plant Genetic Resources
Pusa Campus, New Delhi
Ich würde gerne mal meine Nase über die oben abgebildeten Schüssel halten, denn das kleine Tütchen, daß ich zum beschnuppern zur Hand habe gibt mir keinen signifikanten Geruch. Wie duftet Safran also? In vielen meiner Parfums ist es enthalten, habe ich gesehen.
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